… Es ist der Vater mit seinem Kind. Oder doch eher der Testfahrer mit einem Prototyp? Als Erlkönige werden seit den 1950er-Jahren die Vorboten neuer Modelle genannt, die vom Hersteller in verhüllter Optik im Straßenverkehr auf „Herz und Nieren“ getestet werden.

Die Namensgebung geht auf Goethes Ballade Erlkönig zurück: In der „auto motor und sport“ erschien ab Mitte Juni 1952 eine Zeitlang in jeder Ausgabe ein mehr oder weniger deutliches Bild eines Automobilprototyps. Um der dadurch provozierten Autoindustrie diese „Enthüllungen“ etwas angenehmer zu machen, versah Chefredakteur Heinz-Ulrich Wieselmann die Bilder mit poetischen Begleittexten, die er im Stil der goetheschen Ballade dichtete. Als immer wiederkehrende Überschrift dieser Reihe wurde „Erlkönig“ bestimmt, eine Bezeichnung, die fortan für jeden Prototyp verwendet und schnell zu einem geläufigen Ausdruck wurde. Der erste Reim, der dem „verhüllten“ Mercedes-Benz 180 gewidmet war, beginnt mit den Zeilen

„Wer fährt da so rasch durch Regen und Wind?

Ist es ein Straßenkreuzer von drüben,

der nur im Umfang zurückgeblieben,

oder gar Daimlers jüngstes Kind?“

Doch warum „verkleiden“ die Hersteller ihre Fahrzeuge überhaupt? Als Prototypen neuer Modelle, deren Markteinführung oft noch einige Jahre auf sich warten lässt, möchte die Automobilindustrie diese Fahrzeuge möglichst gut schützen. Dazu zählt auch die Tarnung bei Testfahrten im öffentlichen Straßenverkehr. Die Fahrzeuge werden mit gemusterten Folien beklebt, markante Konturen bekommen Abdeckungen, Scheinwerfer werden abgeklebt und auch Anbauteile helfen bei der Täuschung über die wahre Optik. Schließlich sollen nicht bereits alle Trümpfe des neuen Modells bekannt werden. Wer einen Erlkönig zu sehen bekommt, kann sich glücklich schätzen – Sternschnuppen erblickt man wahrscheinlich häufiger!

Auf unserer kleinen Reise um die Welt (in Südamerika und China waren wir ja schon) wollen wir uns nun in Großbritannien umsehen, dem Land des Vauxhalls.

Als Alex Wilson & Company im Jahr 1857 gegründet, benannte sich die Firma 1894 in Vauxhall Iron Works um (und damit nach ihrem Stadtviertel). Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde sie bereits 1925 von General Motors gekauft. In den 1970er-Jahren begann General Motors, die Produktlinien von Opel und Vauxhall miteinander zu verflechten, größtenteils zugunsten der Opel-Fahrzeuge. Der erste Vertreter dieser neuen Strategie, der Vauxhall Chevette aus dem Jahr 1975, war eigentlich ein Opel Kadett. Wie bei seinen Nachfolgern unterschieden sich nur die Namensgebung und der Kühlergrill mit großem „V“ und eingesetztem Vauxhall-Emblem von seinem deutschen Schwester-Fahrzeug.

Im Jahr 1979 lief das letzte eigenständige Vauxhall-Modell, der Viva, vom Band. Seitdem gibt es beim britischen Traditionsunternehmen nur noch reproduzierte Modelle, die sich weder technisch noch in der Ausstattung vom Original unterscheiden, allerdings nicht nur von Opel. So zum Beispiel kam von der australischen General-Motors-Marke Holden das Monaro Coupé oder es wurde aus dem japanischen Isuzu MU Wizard der Vauxhall Frontera.

Seit den frühen Neunzigern tragen alle Opel- und Vauxhall-Modelle identische Typbezeichnungen, in der Frontpartie präsentiert sich bei Vauxhall das „V“ weniger deutlich. Einen ähnlichen Weg der Reproduktion beschritt General Motors übrigens in Australien und in den USA. „Down under“ nannten die Opel/Vauxhall-Modelle sich Holden, in den Vereinigten Staaten bis 2009 Saturn.

Das neueste Modell ist der Vauxhall ADAM. Produziert werden die meisten Fahrzeuge in den beiden britischen Werken in Luton bei London und Ellesmere Port.

Gewohnt sportlich und vielseitig hat Audi den neuen A3 Sportback konzipiert. Dazu ist er sparsam und effizient: ultra-Leichtbautechnologie und effiziente Motoren machen es möglich. Auch in Sachen Infotainment und Fahrassistenzsysteme setzt er Maßstäbe:  Als Top-Ausstattung steht optional die MMI-Navigation mit MMI touch bereit, eine Medienzentrale mit 60-GB-Speicherkapazität, DVD-Laufwerk und Ganzwort-Sprachbedienung. Über eine integrierte Bluetooth-Schnittstelle koppelt das System Handys und mobile Player an. Mit Audi connect haben Fahrer die Möglichkeit, ihr Auto mit dem Internet oder anderen Fahrzeugen zu verbinden. Im Bereich Fahrerassistenzsysteme nutzt der neue Audi A3 Sportback ebenfalls hoch entwickelte Technologien, wie beispielsweise die Audi adaptive cruise control und einen Radar-Tempomaten, der einen vorgewählten Abstand zum Vordermann hält. Verkehrszeichenerkennung, Parkassistent sowie Bremsassistent sind ebenfalls optional verfügbar.

Auch der Neue von Škoda kann sich sehen lassen. Einmal mehr hat es der tschechische Hersteller geschafft, Sicherheit, Funktionalität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis miteinander zu vereinen: Herausgekommen ist die dritte Generation des Octavia. Die Limousine überzeugt mit konkurrenzlosem Platzangebot, neuem Design, sparsamem Verbrauch und vielen praktischen Simply-Clever-Lösungen. Mit neu entwickelten Benzin- und Dieselmotoren sowie einem geringeren Fahrzeuggewicht ist es gelungen, die Verbrauchs- und Emissionswerte deutlich zu senken. Richtungsweisend sind auch die verfügbaren Assistenzsysteme. Lane Assistant, Multikollisionsbremse, Driver Activity Assistant und Automatic Parking Assistant sorgen dafür, dass Fahrer und Insassen sicher und komfortabel unterwegs sind. Höchstes Infotainment-Vergnügen garantiert das optionale Radio-Navigationssystem Columbus, das mit großem Touchscreen, DVD-Player, SD-Karten-Steckplätzen und Sprachsteuerung aufwartet.

In welchen Schmidt+Koch Autohäusern Sie die beiden ab dem 16. Februar 2013 hautnah erleben können, sehen Sie hier http://www.schmidt-und-koch.de/unternehmen/standortuebersicht.html

Nein, wir möchten mit dieser provokanten Überschrift natürlich nicht die gesamte Marke infrage stellen. Aber woher kommt der Name Audi? Und welche weiteren kleinen wissenswerten Details abseits alles Technischen gibt es von dem Ingolstädter Konzern?

Nur wenige wissen, dass Unternehmensgründer August Horch 1910 einen Namen für seine Firma suchte und ihn dank eines Zwickauer Schülers fand, der „Horch“ schlichtweg ins Lateinische übersetzte. Heraus kam „Audi“ (zu Deutsch „Hör zu!“ oder „Horch!“). Auch hatte das Unternehmen seinen Sitz zunächst in Zwickau, das Markenlogo mit den vier Ringen geht auf die Zusammenführung insgesamt vierer Unternehmen zur „Auto Union“ im Jahr 1932 zurück: Jeder der Ringe steht für eines der Unternehmen. Eine Anekdote am Rande: Zwischen 1914 und 1926 wurde der Audi Typ G mit 22 PS gebaut, mit ganzen 1.122 Exemplaren das bis dahin erfolgreichste Modell der Audi Werke.

1949/50 bedurfte es nach der Enteignung durch die sowjetische Militäradministration einer Neugründung, die in Ingolstadt stattfand. Seit 1966 gehört das Unternehmen zur Volkswagen AG.

Im Kultur-und Sportsponsoring ist der Ingolstädter Hersteller sehr aktiv: Seit 2000 ist Audi die dominierende Kraft beim Rennen „24 Stunden von Le Mans“. Bis auf 2003 und 2009 standen die Ingolstädter immer ganz oben auf dem Siegertreppchen. Auch bei den Deutschen Tourenwagen-Masters stellt Audi regelmäßig den Gewinner. Im Fußball bestehen langjährige Partnerschaften mit dem FC Chelsea, FC Bayern München, Real Madrid CF, FC Barcelona, AC Mailand und Ajax Amsterdam. Im Golf ist unter anderem der Audi quattro Cup ein fester Bestandteil des Turnierkalenders.

Im Bereich Kultursponsoring liegt der Schwerpunkt auf der klassischen Musik, zum Beispiel mit den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder einem von Audi selbst veranstalteten Klassikfestival in Ingolstadt.Und last but not least sind immer wieder Audi Modelle in Kino-Blockbustern zu sehen, so in „Mission: Impossible II“ (2000, Audi TT), „I, Robot“ (2004, Audi A2, A6, TT und die Spezialanfertigung Audi RSQ), „Iron Man 1 + 2“ (2008/2010, Audi A8, R8, S5, Q7) oder „James Bond Skyfall“ (2012, Audi A5).