Zum 1. April 2013 führt Verkehrsminister Peter Ramsauer neue Bußgelder ein. Diese betreffen zwar hauptsächlich Radfahrer, aber auch Autofahrer müssen in bestimmten Situationen mit höheren Strafen rechnen.

In letzter Zeit gab es immer mehr Medienberichte über rücksichtslose Radfahrer, doch diesen soll mit neuen Gesetzen nun Einhalt geboten werden. In Zukunft wird verkehrtes Befahren von Einbahnstraßen oder Überfahren von roten Ampeln stärker sanktioniert. So müssen Radler sich nun an die Ampeln des Fahrverkehrs halten, sofern es keine speziellen Lichtzeichen für sie gibt, und dürfen sich nicht mehr bei Bedarf an den Fußgängerampeln orientieren. Fahren auf dem Fußweg kostet je nach Situation 10 bis 20 statt bisher 5 bis 20 Euro. Bei Nichtbenutzen des Radwegs droht ein Bußgeld von 20 bis 35 statt 15 bis 30 Euro. Falsches Befahren von Einbahnstraßen kostet ab April 15 bis 30 anstatt bisher 10 bis 25 Euro. Für Fahren ohne Licht sind anstatt 15 nun 20 Euro zu berappen.

Allerdings sollen auch Autofahrer künftig mehr zahlen, wenn sie Radfahrer behindern oder gefährden. Wer auf Radwegen parkt, zahlt dann 20 bis 30 statt bisher 15 bis 25 Euro Strafe. Wer beim Ein- und Aussteigen nicht auf Radfahrer achtet, wird mit 20 statt bislang 10 Euro Bußgeld verwarnt.

Auch falsches Parken wird künftig teurer: Parken ohne Parkschein kostet beispielsweise ab April zehn statt bisher fünf Euro. Längere Zeitüberschreitungen werden noch teurer, denn ab drei Stunden zahlen Falschparker 30 Euro. Eine weitere Neuregelung, die viele Autofahrer betrifft, regelt die Geschwindigkeit bei Gefahrenzeichen neu. Wer künftig beispielsweise bei gefährlichen Kurven oder Wildwechsel sein Tempo nicht verringert, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro rechnen. Dies gilt auch dann, wenn es keine vorgegebene Geschwindigkeit gibt.

Vorsicht übrigens bei den sogenannten Fahrradstraßen, die in immer mehr Städten eingerichtet werden. Anderer Fahrverkehr darf Fahrradstraßen wie bisher nur benutzen, wenn dies durch Zusatzzeichen erlaubt ist. War bislang allerdings eine „mäßige Geschwindigkeit“ vorgeschrieben, so wird diese nun auf 30 km/h begrenzt.

 

Alljährlich stellt der Autosalon Genf den Auftakt für das automobile Messejahr dar. Seit dem Gründungsjahr 1905 laden die Veranstalter im März für rund zwei Wochen zum Blick auf Innovationen und Trends der Automobilbranche ein. Begann die Geschichte des Salon international de l’auto de Genève einst als „Nationale Automobil- und Fahrradausstellung“, zählt sie heute zu den größten Automobilmessen weltweit. Auf 102.000 m² zeigen Hersteller im Messekomplex Palexpo zahlreiche Studien, Exoten, Sportwagen und Kleinserienmodelle, was jedes Jahr einen großen Besucherzulauf garantiert. 2012 sahen sich über 700.000 Menschen die Ausstellung an.

Auch der diesjährige, 82. Internationale Automobilsalon, der am 7. März begann und noch bis zum 17. März die Tore geöffnet hat, lockt wieder mit zahlreichen Highlights.

Weltpremieren feierten unter anderem der Audi A3 Sportback e-tron sowie g-tron, eine Studie des urbanen Mini-Crossover OPEL ADAM ROCKS sowie verschiedene Modelle von Volkswagen wie der Golf VII Variant und der Golf VII Ecofuel TGI. Bereits im Vorfeld konnte Volkswagen für den neuen Golf VII die Auszeichnung „Car of the Year“ entgegennehmen – die siebte Generation punktete unter anderem in den Kriterien Innovationen, Sicherheit, Design und Qualität. Zum zweiten Mal war der Genfer Autosalon Ort der Verleihung, auch die finale Stimmenauszählung fand live vor Ort statt.

Seit Samstag steht er bei den Händlern und war schon vorab sehr gefragt: der neue Ford Kuga. Einige Tausend Exemplare der zweiten Generation des Crossover-Modells wurden bereits vor Verkaufsbeginn bestellt. Kein Wunder! Der Kuga überzeugt mit neuem Design, mehr Platz, funktionalen Raumideen, modernen Motoren und Assistenztechnologien.

Das komplett neu entwickelte SUV ist in den Ausstattungsvarianten „Trend“ und „Titanium“ erhältlich. Bereits die Ausführung „Trend“ bietet unter anderem Sportsitze vorn, eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein CD-Audiosystem mit Fernbedienung, eine Klimaanlage sowie einen Fehlbetankungsschutz und die Ford Power-Startfunktion mit Startknopf. Die luxuriösere „Titanium“-Ausstattung beinhaltet zudem eine Leder-Stoff-Polsterung, das sprachgesteuerte Konnektivitätssystem „Ford SYNC“ mit elektronischem Notruf-Assistenten, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und Scheinwerfer mit Tag- und Nachtsensor und Ausschaltverzögerung. Auf Wunsch ist auch eine sensorgesteuerte Heckklappe lieferbar. Dieses innovative System ermöglicht das berührungsfreie und problemlose Öffnen des Kofferraums mittels leichter Fußbewegung. Außerdem optional verfügbar: das automatische Notbremssystem „Active City Stop“, Außenspiegel mit Toter-Winkel-Assistent, Fahrspur-Assistent mit Müdigkeitswarner, Fernlicht-Assistent Verkehrsschilderkennung sowie eine Rückfahrkamera.

Auch die Sicherheit wird im Kuga groß geschrieben: Unter anderem das Karosseriekonzept SPACE (Side ProtectionCabin Enhancement), das besonders hohen Passagierschutz sicherstellt, trug dazu bei, dass er beim Euro NCAP-Crashtest volle fünf Punkte einheimste und die beste Sicherheitsbewertung seiner Klasse bekam.

Für starken Antrieb sorgen zunächst zwei Diesel- und zwei Benzinervarianten mit bis zu 134 kW (182 PS).  Sämtliche Motoren des neuen Kuga repräsentieren im Hinblick auf Fahrdynamik, Laufkultur und Effizienz den neusten Stand der Technik. Insbesondere beim Benziner konnten die Verbrauchswerte dank moderner Ford EcoBoost-Technologie (Direkteinspritzung, Turboaufladung und variable Ventilsteuerung) im Vergleich zur ersten Generation um bis zu 26 Prozent verringert werden. In beiden Basismotorisierungen steht der Kuga mit Frontantrieb zur Verfügung, ansonsten hat er serienmäßig elektronisch geregelten Allradantrieb (4 x 4).

In unseren Häusern in der Bremer Neustadt und in Wilhelmshaven-Nord steht der sportliche Fünftürer zum Anschauen, Anfassen und Erleben bereit!

Als Porsche 1963 auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt einen Sportwagen mit der Bezeichnung 901 präsentierte, ahnte wohl noch keiner, dass dieses Fahrzeug einmal als 911 das Herzstück der Marke werden würde. 911 steht für Tradition, Innovation und Kontinuität. Jede seiner nunmehr sieben Generationen ist ein Unikat – und doch gleichzeitig ein typischer 911. Über 820.000 Exemplare wurden im vergangenen halben Jahrhundert produziert, was den 911 zum erfolgreichsten Sportwagen der Welt macht.

Kein Wunder! Sportlichkeit trifft Alltagstauglichkeit, Design begegnet Funktionalität und auch Exklusivität und soziale Akzeptanz schließen sich bei diesem Modell nicht aus. Ferry Porsche brachte die Eigenschaften des Ausnahmemodells auf den Punkt: „Der 911 ist das einzige Auto, mit dem man von einer afrikanischen Safari nach Le Mans, dann ins Theater und anschließend auf die Straßen von New York fahren kann.“

Auch die Technologie des Ausnahme-Sportlers ist zu jeder Zeit richtungsweisend: Viele der im 911 eingesetzten Ideen haben ihren Ursprung auf der Rennstrecke, die den Konstrukteuren von Porsche als wichtigstes Prüflabor dient. Nicht von ungefähr bekam der 911 im Jahr 2011 die ADAC-Auszeichnung „Gelber Engel“ in der Kategorie Qualität. Kundenzufriedenheitsbefragungen und die ADAC-Pannenstatistik verhalfen ihm aufs Siegertreppchen – erstmals in der Geschichte dieses Preises gelang es einem Sportwagen, diese Trophäe einzuheimsen. Der 911 sieht also nicht nur gut aus, sondern glänzt auch in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit.