Auf der IAA in Frankfurt/Main wird Volkswagen mit dem neuen Golf R den stärksten und schnellsten Serien-Golf aller Zeiten präsentieren. Klingt aufregend – doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Buchstaben?

Das „R“ steht für „Racing“ und somit für die Super-Sportler unter den Volkswagen, die aktuell nur bei den Modellen Scirocco, Golf Cabrio und Golf zu finden sind. Diese Fahrzeuge werden von der seit 2010 bestehenden Volkswagen R GmbH konzipiert, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Fahren deutlich leistungsstärker, emotionaler und dynamischer zu machen. Ein ausdrucksstarkes, aus dem Motorsport abgeleitetes Exterieur sorgt für sportliches Aussehen, kraftvolle Motoren und ein entsprechendes Fahrwerk machen die inneren Werte aus. So haben die Konstrukteure dem neuen Golf R 300 Pferdestärken unter die Haube gesetzt, was ihn 30 PS stärker macht als seinen Vorgänger. Mit dem automatischen Doppelkupplungsgetriebe DSG könnte er es im Sprint mit einem Porsche aufnehmen – er schafft es von null auf hundert in nur 4,9 Sekunden. Bei einem Tempo von 250 km/h werden allerdings die Zügel angezogen – ab da greift die elektronische Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit. Permanenter Allradantrieb 4MOTION, ein neu ausgelegtes Sportfahrwerk mit 20 mm Tieferlegung sowie eine innovative Progressivlenkung sind weitere Features, die die sportliche Ader des Golf R unterstreichen. Trotz der verbesserten Fahreigenschaften und der gesteigerten Leistung konnte Volkswagen den Durchschnittsverbrauch von  8,5 auf nur 7,1 l/100 km senken.

Für alle, denen sportliches Aussehen reicht, und die kein „Rennpferd“ in der Garage brauchen, bietet Volkswagen die R-Line-Pakete, erhältlich für zahlreiche Modelle vom Polo bis zum Touareg. Hier steht nicht so sehr die Motorleistung im Vordergrund, sondern vor allem dynamisches und temperamentvolles Design – sowohl innen als auch außen. Daher lassen sich auch fast alle Motorisierungen mit den Paketen kombinieren. Der Polo mit R-Line-Paket „Exterieur“ besticht zum Beispiel durch ein schwarz lackiertes, hochglänzendes Kühlerschutzgitter mit R-Line-Logo, eigens konzipierte R-Line-Stoßfänger, Endrohrblenden in Chrom sowie R-Line-Seitenschweller. Im R-Line-„Plus“-Interieur führt sich das sportiv-elegante Design fort: schwarzer Dachhimmel, Lederlenkrad mit Aludekor und R-Line-Logo, Pedalkappen in Alu-Optik und Einstiegsleisten und Sportsitze schlagen eine Brücke zum Polo GTI.

Egal, ob R-Modell für den Alltag oder sportliche R-Line-Ausstattungspakete: Volkswagen kennt die Wünsche von Hobby-Rennfahrern und Design-Ästheten.

Als „großer Bruder“ des Golf VII hält nun auch der Kombi Einzug auf die Straßen. Dabei präsentiert er sich leichter, schnittiger, geräumiger und effizienter als sein Vorgängermodell. 100 Liter mehr Stauvolumen kann der Kombi in seiner Paradedisziplin „Variabilität“ vorweisen. Bei einem Laderaum von beachtlichen 605 Litern bietet er trotzdem noch jede Menge Platz für fünf Insassen. Wenn man den Kombi bis an die Lehnen der Vordersitze und bis unters Dach bepackt, steht ein Stauraum von 1.620 Litern zur Verfügung.

Auch von außen kann sich der Golf Variant sehen lassen: Bis zur B-Säule ähnelt er stark der Golf Limousine, von dort an zeigt sich das dem Variant eigene Design. Dennoch ist es den Volkswagen Designern gelungen, die dynamische C-Säulen-Form des Golf, die der gespannten Sehne einesBogens gleicht, auf die D-Säule des Variant zu übertragen. Die neuen, zweiteiligen Rückleuchten des Kombis unterstreichen die Familienzugehörigkeit zur Baureihe.

Auch das Interieur spricht für sich: Hochwertige Materialien in einem geordneten Cockpit und insgesamt viel Platz für alle Passagiere machen den Golf Variant aus. Besonderer Hingucker: die breite Mittelkonsole mit klar gegliederten Bedienelementen. Der Allrounder ist in den Ausstattungslinien Trendline, Comfortline und Highline erhältlich und kann zusätzlich mit zahlreichen Ausstattungsdetails ergänzt werden. Vor allem Assistenzsysteme wie Front Assist, City-Notbremsfunktion, automatische Distanzregelung ACC, Spurhalteassistent, Müdigkeits- oder Verkehrszeichenerkennung sorgen für noch mehr Komfort beim Fahren. Als erster Golf ist der neue Kombi serienmäßig mit der weiterentwickelten  elektronischen Differenzialsperre XDS+ ausgestattet, die das Fahrverhalten in Kurven perfektioniert.

Zur Markteinführung werden zunächst sieben Motorisierungen angeboten, die alle serienmäßig über ein Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus verfügen. Sowohl die Benziner als auch die Dieselmotoren sind sehr effizient. So kommt der handgeschaltete Diesel mit 77 oder 81 kW mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,9 l/100 km aus. Auch der leistungsstärkste TSI-Motor mit 103 kW benötigt lediglich 5,3 Liter pro 100 Kilometer.

Ab heute steht der Golf VII Variant in unseren Häusern zum Kennenlernen bereit.

Als Henry Ford am 30. Juli 1863 als ältestes von sechs Kindern einer Bauernfamilie geboren wurde, ahnte noch keiner, dass er einer der bekanntesten Einwohner der USA und mehrfacher Millionär werden sollte. Obwohl er in der örtlichen Dorfschule nur eine geringe Bildung erhalten hatte, war er sehr an Mechanik interessiert und richtete sich im Alter von zwölf Jahren bereits einen eigenen Werkraum ein. Mit 16 Jahren zog er in die nahe Großstadt Detroit und begann dort eine Lehre als Maschinist.

Nach mehreren Jahren in verschiedenen Unternehmen wurde Ford 1891 als Ingenieur bei der Edison Illuminating Company eingestellt, Gründer und Direktor war Thomas Alva Edison, Erfinder der Glühbirne. Mit diesem Karrieresprung war es ihm endlich möglich, mehr Zeit und Geld in persönliche Experimente mit Verbrennungsmotoren zu stecken. 1896 mündeten die Versuche im Automobil „Quadricycle“, was Ford dazu bewog, seine Stellung zu kündigen und 1899 sein eigenes Unternehmen zu gründen. Die Detroit Automobile Company war bereits nach zwei Jahren insolvent, die wenig später ins Leben gerufene Ford Motor Company sollte dagegen Bestand und Erfolg haben.

1908 brachte die Ford Motor Company das berühmte Modell T, besser bekannt als Tin Lizzy, auf den Markt. Henry Ford persönlich gewann mit diesem Automobil mehrere Rennen und sorgte damit in den ganzen USA für Aufmerksamkeit. Von da an brauchte die „Tin Lizzy“ keinerlei Öffentlichkeitsarbeit mehr, sie war auf den Straßen allgegenwärtig. Bereits 1918 war jeder zweite Wagen in Amerika ein Modell T. Bis 1927 sollten von diesem Modell 15 Millionen hergestellt werden, ein Rekord, der die nächsten 45 Jahre bestehen sollte.

Heute hört man häufig von den vergleichsweise guten Arbeitsbedingungen in den Ford-Werken. Jedoch lag Henry Ford nicht mehr an seinen Arbeitern als jedem anderen Unternehmer seiner Zeit. Mit recht hohen Tageslöhnen, Gewinnbeteiligung und Acht-Stunden-Arbeitstag wollte Henry Ford nicht die Lebensumstände seiner Arbeiter verbessern, sondern ihre Kaufkraft stärken. So sollte der Absatz massengefertigter Produkte wie seiner Autos gesichert werden.

Am 1. Januar 1919 übergab Henry Ford den Vorsitz der Ford Motor Company an seinen Sohn Edsel, behielt aber nach wie vor großen Einfluss. Obwohl Edsel den Vorsitz des Unternehmens innehatte, entschied Henry Ford weiterhin über fast alles. 1943 starb Edsel, was Henry Ford dazu bewog, den Vorsitz im Alter von 79 Jahren erneut zu übernehmen. 1945 übergab Henry Ford ein zweites und letztes Mal die Unternehmensführung, dieses Mal an seinen Enkel Henry Ford II. Am 7. April 1947 verstarb Henry Ford im Alter von 83 Jahren auf seinem Anwesen in Dearborn, Michigan.

Ganz Deutschland steht derzeit im Zeichen des Sommers. Wer kann und mag, fährt mit dem Rad und lässt sich den frischen Fahrtwind um die Nase wehen. Doch viele können und wollen auch bei hohen Temperaturen nicht auf ihr Auto verzichten. Dabei ereignen sich an Sommertagen mit Temperaturen über 25 Grad deutlich mehr Verkehrsunfälle als an kühleren Tagen, wie der ADAC verlauten ließ. Hauptursache seien Fahrfehler, die aufgrund von mangelnder Konzentration gemacht würden. Wir haben im Folgenden ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie und Ihr Auto gut durch die Hitze kommen.

In der Sonne geparkte Autos heizen sich besonders schnell auf. Dem kann man entgegenwirken, indem man das Fahrzeug im Schatten großer Bäume abstellt. Wenn kein natürlicher Schatten da ist, am besten das Auto mit dem Heck zur Sonne ausrichten, so ist die Temperatur beim Einsteigen vorne noch einigermaßen erträglich. Eine reflektierende Silberfolie für die Frontscheibe mindert ebenfalls das Aufheizen des Innenraums und schützt vor unangenehm heißen Sitzen und Armaturen. Auch wenn es viele sicherlich schon verinnerlicht haben: Bei diesen Temperaturen haben Kinder und Tiere nichts in einem parkenden Auto zu suchen, auch nicht, wenn dieses im Schatten steht. Pro Minute kann sich die Temperatur um ein Grad erhöhen und das auf bis zu 70 Grad. Ein Kreislaufkollaps und im schlimmsten Fall der Tod sind programmiert.

Vor Fahrtantritt sollte das Auto durch Öffnen aller Türen einmal gelüftet werden, damit die gestaute Wärme entweichen kann. Wer keine Klimaanlage besitzt, fährt am besten mit geöffneten hinteren Scheiben, da der Fahrtwind die Hitze aus dem Auto saugt. Klimaanlagen sollten nicht zu kalt eingestellt werden, denn zu starkes Herunterkühlen belastet den Kreislauf. Daher sollte der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur maximal sechs Grad betragen. Auf Kurzstrecken empfiehlt es sich, lieber ganz auf die Klimaanlage zu verzichten und sich vom Fahrtwind abkühlen zu lassen – das spart zusätzlichen Kraftstoff. Gerade bei Hochbetrieb ist eine regelmäßige Wartung der Klimaanlage wichtig, weil das Kältemittel mit der Zeit entweicht und es somit bewegliche Teile nicht mehr richtig schmieren kann. Es droht ein erhöhter Verschleiß oder ein Schaden am Klimakompressor.

Auch rechtlich gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Wem festes Schuhwerk dieser Tage zu heiß ist, darf auch mit Flip-Flops oder gar barfuß fahren – solange es nicht zum Unfall kommt. In diesem Fall können die Richter dem barfüßigen oder Schlappen tragenden Fahrer ein Mitverschulden oder sogar grobe Fahrlässigkeit anlasten. Wer hingegen beruflich hinterm Steuer sitzt, muss laut Unfallverhütungsvorschrift festes Schuhwerk tragen, sonst ist bei einer Kontrolle ein Bußgeld fällig. Auch in Sachen Bekleidung darf man recht freizügig unterwegs sein. Gegen eine Tour mit Badehose oder Bikini ist rechtlich nichts einzuwenden – doch während Männer „oben ohne“ fahren dürfen, verhält sich die Angelegenheit bei Frauen etwas anders. Laut Vorschrift darf niemand andere im Straßenverkehr ablenken – und bei solch einem Anblick fällt es einigen sicherlich schwer, den Blick fürs Wesentliche zu behalten.