Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen und die Feiertage stehen vor uns. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich dafür bedanken, dass Sie unseren Blog so aufmerksam verfolgt haben, und hoffen, dass interessante Themen für Sie dabei waren.

Auch im nächsten Jahr lesen Sie wieder Spannendes aus den Häusern, Kurioses und Wissenswertes rund ums Automobil und hilfreiche Tipps für den Straßenverkehr.

Weihnachten in Bremerhaven

Doch zunächst möchten wir Ihnen eine wunderschöne, besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Möge Ihnen 2014 nur Gutes bescheren!

Zum Jahresabschluss haben wir noch eine kleine Bildergalerie für Sie, die die schönsten vorweihnachtlichen Aufnahmen aus unseren einzelnen Häusern zeigt.

Weihnachten in Wilhelmshaven-Nord

Weihnachten in Osterholz-Scharmbeck

Wer heute zu Fuß beziehungsweise mit dem Fahrrad oder Auto auf unseren Straßen unterwegs ist, kann sich kaum vorstellen, wie es vor 100 Jahren ohne Ampeln, Fahrbahnmarkierungen oder Beschilderung war. Heute scheint der Verkehr fast überreguliert zu sein, doch 1907 war zum Beispiel das Risiko, bei Unfällen im Straßenverkehr zu sterben, in Relation zum Kfz-Bestand 62 Mal so hoch wie heute. Die seitdem ergriffenen Maßnahmen erreichten also mittel- und langfristig eindeutig ihr Ziel.

Ein paar Zahlen sollen diese Bemühungen verdeutlichen: So erließ der deutsche Kaiser 1909 ein erstes Kraftfahrgesetz für das Deutsche Reich, das innerorts ein Tempolimit von 15 km/h vorschrieb. Fast zeitgleich, nämlich 1910, wurde in den USA ein Eignungstest für angehende Straßenbahnfahrer etabliert, die am 5. August 1914 aufgestellte Lichtsignalanlage in Cleveland gilt als erste reguläre Verkehrsampel der Welt.Wie sehr die Kfz-Mobilität noch in den Anfängen steckte, sieht man allerdings daran, das erst 1921 rudimentäre Fahrbahnmarkierungen zur Entschärfung eines Unfallschwerpunktes in einer englischen Kleinstadt getestet wurden. Und erst Anfang der 1920er Jahre wurden die ersten dreifarbigen Ampeln in New York City, Detroit, Paris und Hamburg installiert.

Es dauerte sogar bis 1934, bis in Deutschland die räumliche Trennung zwischen Fußgängern und Fahrzeugen vollzogen war. Dies war aber auch nötig, da die neue Reichsstraßenverkehrsordnung alle Tempolimits aufhob und Motorfahrzeuge bis 200 cm³ von jedermann ab 16 Jahren führerscheinfrei gefahren werden durften.

1949 war ein bedeutendes Jahr für die Vereinheitlichung der Straßenverkehrsregeln, denn in Genf fand die Konferenz der Vereinten Nationen über Straßen- und Automobilverkehr statt. Sie endete mit einem Abkommen über den Straßenverkehr und Straßenverkehrszeichen und enthielt die Idee des inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Zebrastreifens. Aber erst 1953 wurden Straßenmarkierungen verbindlich und ab 1960 erhielten Autobahnen Mittelleitplanken.

Zahlreiche Studien in verschiedenen europäischen Ländern und der USA sorgten darüber hinaus dafür, dass im Laufe der letzten Jahrzehnte weitere Vorschriften den Straßenverkehr sicherer machten: 1970 wurden Warnblinkanlagen Pflicht, 1973 wurde die 0,8-Promille-Grenze eingeführt, seit 1976 gilt die Anschnallpflicht auf Vordersitzen.

Was uns heute also als selbstverständlich erscheint, ist ein langsamer Prozess im Laufe der vergangenen 100 Jahre gewesen. 3.700 deutsche Verkehrstote im Jahr 2012 gegenüber 8.000 Verkehrstoten im Jahr 1938 bei ungleich mehr Fahrzeugen sprechen eine deutliche Sprache.

Wenn es in der Herbstzeit draußen dunkel und ungemütlich ist, verkrümeln sich viele gerne mit einem heißen Tee und einem guten Buch aufs Sofa und lassen so die Seele baumeln. Auch rund um das Thema Auto gibt es eine Vielzahl an Büchern. Wir wollen hier die Gelegenheit nutzen und Ihnen ein umfangreiches Werk präsentieren: „Das Auto-Buch“.

Allein optisch macht die Chronik einiges her und auch das Gewicht verspricht geballten Inhalt. 360 Seiten voll mit Geschichtlichem, Hintergrundinformationen und über 1.800 Farbfotos. Gebündelt in Jahrzehnte, zeigt das Buch Schritt für Schritt die Geschichte des Automobils, beginnend mit den Pionierfahrzeugen aus den 1880ern, endend mit „den Autos der Zukunft“. Auf diesem Streifzug erfahren Autoliebhaber alles Wissenswerte über das vierrädrige Gefährt, auch wenn manches vielleicht in die Kategorie „Wer wird Millionär“-Wissen fällt. Wussten Sie zum Beispiel, dass es 1910 ein Fahrzeug gab, das aussah wie ein Schwan und aus seinem Schnabel Wasser speien konnte, um so die überfüllten Straßen Kalkuttas zu räumen?

Zudem stellt das Buch die großen Marken und ihre Gründer, Konstrukteure und Fahrzeuge vor. Kurze Steckbriefe vom Kleinwagen bis zum Straßenkreuzer geben Aufschluss über die Vielfalt der Modelle, die die Automobilindustrie in über 125 Jahren hervorbrachte, und auch technische Aspekte wie die Entwicklung des Motors finden Erwähnung. Am Ende der Chronik kann sich der Leser über ein informatives Glossar freuen und mit dem neuen Wissen das Buch gleich noch einmal von vorne durchblättern.

Dieses Buch sowie viele andere Titel rund ums Thema Automobil können Sie übrigens bei unserer Verlosungsaktion in der kommenden AUTOzeit gewinnen. Blättern Sie also am nächsten Wochenende einfach mal rein!