Endlich sind die Sommerferien da und mit ihnen die Zeit zum Fahrrad fahren. Damit auch im Urlaub ausgiebige Radtouren möglich sind, transportieren viele das eigene Rad auf dem Dach oder am Heck ihres Fahrzeugs mit. Um sicher am Ziel anzukommen, sollten beim Fahrradtransport einige wichtige Dinge beachtet werden.

Wer sein Fahrrad auf dem Dach transportiert sollte beachten, dass die Seitenwindempfindlichkeit zu nimmt.

Viele Reisende transportieren ihr Fahrrad auf dem Dach.

Entscheiden sich Urlauber für den Transport des Fahrrads auf dem Dach ihres PKWs, muss vor allem die Verschiebung des PKW-Schwerpunktes nach oben berücksichtigt werden. Dieser verursacht einen nahezu doppelt so langen Bremsweg, da die zusätzliche Dachlast das Auto voranschiebt. Auch die Seitenwindempfindlichkeit nimmt infolge der Räder und Träger auf dem Autodach zu, was insbesondere in kurvigen Alpenstraßen oder auf Autobahnbrücken ein hohes Risiko birgt. In Kurven neigt sich das Auto deshalb stark zur Seite und auf gerader Strecke fährt es instabiler. Um im Ernstfall Unfälle vermeiden zu können, sollte auf Autobahnen möglichst viel Abstand zum Vordermann gehalten werden. Experten raten zu einer Geschwindigkeit von maximal 130 Kilometern pro Stunde.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs, der durch den erhöhten Luftwiderstand um bis zu 41 Prozent höher liegt als normal.

Wer das Fahrrad am Heck des PKWs transportiert, muss darauf achten, dass das Kennzeichen gut lesbar ist und die Räder die Beleuchtung nicht beeinträchtigen.

Das Kennzeichen muss während des Transports gut lesbar bleiben.

Neben dem Fahrradtransport auf dem Dach haben Autofahrer auch die  Möglichkeit, das Fahrrad am Heck ihres PKWs zu befestigen. Dabei wird der Fahrradträger direkt auf die Anhängerkupplung montiert, sodass der Luftwiderstand durch den Windschatten des Fahrzeugs weitaus geringer ist als beim Dachtransport. Diese Art der Beförderung wird von vielen Experten als sichere Variante empfohlen, um mit dem Fahrrad gut ans Ziel zu gelangen. Wichtig ist hierbei, dass das Kennzeichen gut lesbar ist und die Räder die Beleuchtung nicht beeinträchtigen. Beim Rangieren an engen Stellen müssen Autofahrer zudem seitlich hervorragende Fahrräder und eine nach hinten stark eingeschränkte Sicht berücksichtigen.

Allerdings gilt auch beim Transport des Fahrrads mit dem Auto: Andere Länder, andere Sitten! Bevor Urlauber eine Reise ins Ausland antreten, ist die Information über die dort geltenden Verkehrsregeln unverzichtbar. So muss beispielsweise in Italien überhängende Ladung mit einer Tafel gekennzeichnet werden, die diagonale weiße und reflektierende Streifen aufweist.

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