Über Petra Kothe

Hier steht eine Biografie.

045_schmidtkoch_lars-neumann_esnBald ist es wieder so weit! Die beliebten Bremer Sixdays starten am kommenden Donnerstag, den 12. Januar 2017 schon zum 53. Mal. Sportfans und Feierfreudige können die Veranstaltung bis zum 17. Januar 2017 in der ÖVB-Arena genießen. Ob jung oder alt, hier kommt jeder auf seine Kosten. Knapp zwei Wochen vor Beginn des 6-Tage-Rennens ist das Profifahrerfeld komplett und die Fans können sich auf spannende Unterhaltung freuen.

Um auch Nichtprofis die Chance zu geben, unter normalen Rennbedingungen während der Sixdays ein paar schnelle Runden zu fahren, wird der Wettbewerb DEIN RENNEN dieses Jahr erneut stattfinden. Erstmalig fand dieses Rennen im Vorjahr statt – mit enormer Resonanz. So konnten sich wieder Männer und Frauen bewerben, um sich im Vorfeld der Bremer Sixdays zu qualifizieren. Durch die verschiedenen Qualifikationstermine haben einerseits Radsportler und Radsportlerinnen bundesweit die Gelegenheit, sich auf den Wettkampf angemessen vorzubereiten, und andererseits bieten sie die Möglichkeit, den Bahnradsport noch populärer zu machen.

Da das Besondere an den Sixdays nach wie vor die Mischung aus Sport und Unterhaltung ist, sind die Bereiche Spaß und Show für die Veranstaltung ebenfalls von großer Bedeutung. Dafür wird Mickie Krause am Freitag und Samstag in der ÖVB-Arena sorgen, die Band United Four besticht nicht nur durch ihr kultiges Kuh-Outfit, sondern auch durch ihre filigrane Spielweise, und Andy Einhorn sorgt mit Zwirn, Charme und Melodie für ein tolles Abendprogramm. Wem dann noch Hitpotenzial fehlen sollte, wird von Stimmungsgarant DJ Toddy bestens versorgt.

sixdays_2017_facebookSchmidt + Koch verlost zahlreiche Freikarten für alle Tage außer Dienstag an interessierte Sixdays-Fans. Wer gewinnen möchte, muss lediglich Fan der Schmidt + Koch Facebook-Seite sein, den entsprechenden Post liken und den Wunschtag angeben: www.facebook.com/schmidtundkoch. Wir wünschen viel Erfolg – und natürlich viel Spaß bei den Sixdays!

In immer mehr deutsche Städte halten verkehrsberuhigte Zonen – umgangssprachlich gerne Spielstraßen genannt – Einzug. Zunächst handelt es sich bei Straßen mit dem bekannten blau-weißen Zeichen offiziell nicht um Spielstraßen. Letztere sind „Verkehrsflächen, die für den gesamten Fahrzeugverkehr (also nicht nur für Kraftfahrzeuge) gesperrt sind“. Anders verhält es sich mit den verkehrsberuhigten Zonen: Hier sind Fahrzeuge aller Art erlaubt, müssen allerdings auf alle anderen Verkehrsteilnehmer besondere Rücksicht nehmen. Obwohl es verkehrsberuhigte Bereiche schon lange gibt und falsche Antworten in der amtlichen Führerscheinprüfung mit vier Punkten schwer wiegen, kennen viele Autofahrer sich mit der hier geltenden Verordnung nicht aus.

Schild mit Spielstrae und Sonne, WolkenIn verkehrsberuhigten Bereichen dürfen Pkws nicht schneller unterwegs sein als Fußgänger: Die deutsche Rechtsprechung beziffert diese Schrittgeschwindigkeit auf vier bis sieben km/h. Eine leichte Drosselung des Tempos im Vergleich zur 30er-Zone reicht also nicht aus, denn Autofahrer sind angehalten, ständig mit auf der Straße spielenden Kindern zu rechnen. Letzteres ist in verkehrsberuhigten Zonen übrigens ausdrücklich erlaubt. Wer gegen diese Verordnung handelt, zahlt je nach Tempo ein Bußgeld von mindestens 15 Euro – für Radfahrer gilt dies ebenso.

Viele Autofahrer überrascht diese Regel sicherlich: Beim Verlassen einer verkehrsberuhigten Zone gilt nicht die Regel „Rechts vor links“. Hier muss jeder allen anderen Fahrzeugen Vorfahrt gewähren – egal ob sie von rechts oder links kommen. Dies gilt sogar, wenn zwischen dem Verkehrszeichen „Ende des verkehrsberuhigten Bereichs“ und der Querstraße noch einige Meter zurückzulegen sind. „Rechts vor links“ gilt nur innerhalb der Zone selbst.

Parken ist nur auf besonders gekennzeichneten Flächen erlaubt. Gibt es keine freien Parkflächen, müssen Fahrzeughalter außerhalb des verkehrsberuhigten Bereichs einen Parkplatz suchen. Ausnahmen: Ein- oder Aussteigen, Be- oder Entladen. Auch diese Regel liegt bei den spielenden Kindern begründet, denn bei auf der Straße abgestellten Fahrzeugen erhöht sich die Gefahr plötzlich auf der Fahrbahn auftauchender Kinder.

SpielstrafleGenerell gilt: Fußgänger, Kinder und Tiere haben grundsätzlich Vorrang vor Fahrzeugen, dürfen sie aber nicht unnötig behindern. Die Einhaltung dieser Regeln sorgt für ein friedliches Miteinander in reinen und meist eng bebauten Wohnvierteln. Vor allem Kinder erhalten mit dieser besonderen Verkehrsberuhigung eine wertvolle Erweiterung ihres Freizeitbereichs.

Zurzeit haben die Werkstätten gut zu tun, denn die Reifensaison ist im vollen Gange. Durch den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen hat der überwiegende Teil der Fahrzeughalter in diesen Tagen einen Termin in der Werkstatt ihres Vertrauens.

Winter tyres in extreme cold temperatureEigentlich beginnt die empfohlene Wechselzeit schon früher, denn in diesen Breitengraden sollte man von Oktober bis Ostern auf Winterreifen setzen – also von O bis O. Viele Autofahrer warten leider den ersten Bodenfrost ab, ehe sie den Reifenwechsel vornehmen. Dabei verlieren Sommerreifen bereits bei Temperaturen von unter sieben Grad Celsius Haftung zum Boden, da der Gummi stark aushärtet.

Zu diesem Problem gesellt sich allerdings noch ein weiteres: Tatsächlich erleben die Mitarbeiter der Werkstätten regelmäßig böse Überraschungen an der Hebebühne. Reifen, die nicht passen, die nicht für Pkws zugelassen sind, deren Profiltiefe zu gering sind oder die falsch, beispielsweise entgegen der Laufrichtung, montiert sind, sorgen oft für Kopfschütteln bei den Profis. Regelmäßig sehen sie Fahrzeuge, deren Reifen schon fast abfallen.

Luftdruck„Man sollte beim Radwechsel deshalb unbedingt Profis ranlassen“, betont Günther Engelke, stellvertretender Obermeister der Bremer Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks. „Alufelgen, wie sie heute bei vielen Autos üblich sind, müssen mit einem richtigen Drehmoment angezogen werden. Nur so ist sichergestellt, dass die Felgen korrekt aufsitzen.“ Seine Empfehlung: Unbedingt die Radbolzen nach 50 Kilometern nachziehen lassen und keinesfalls selbst Hand anlegen. „So kann der Kunde sicher sein, dass sie bei der richtigen Temperatur ruhen und vor dem Aufsetzen umfassend kontrolliert werden. Der Service eines Reifenhotels wird meist für wenig Geld angeboten“.

db2013al12817_large-jpgEin Leben ohne Smartphone und/oder Tablet ist für immer mehr Menschen kaum vorstellbar. Dabei geht es nicht nur um die ständige Erreichbarkeit, sondern auch um die zahllosen Informationen, die das Internet bietet. Volkswagen hat sich vorgenommen, seinen Kunden solche Informationen auch während Autofahrten zur Verfügung zu stellen. Car-Net ermöglicht die mobile Anbindung des Fahrzeugs an das Internet – entweder über Smartphone oder über eine separate SIM-Karte. Car-Net gliedert sich dabei in drei Teilbereiche.

E-Remote

e-Remote gewährt einen bequemen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen von Elektrofahrzeugen. Ganz praktisch vom Computer oder dank der e-Remote-App auch komfortabel vom Smartphone aus. Unterstützte Funktionen sind beispielsweise das Batterie-Management, Klimatisierung, Türen & Licht oder auch die Programmierung von Abfahrtszeiten.

Guide & Inform

db2014au01478_largeDer Dienst Guide & Inform umfasst alle Car-Net-Funktionen zur Unterstützung des Fahrers. So meldet das System in Echtzeit aktuelle Stauwarnungen, gibt die Zahl freier Parkplätze in umliegenden Parkhäusern bekannt oder weist die Tankstellen mit den günstigsten Spritpreisen aus. Nutzer können Navigationsziele von der Firma, von zu Hause oder von unterwegs an das Fahrzeug senden, mit der integrierten Sonderzielsuche lassen sich Restaurants, Museen oder Kinos in fremder Umgebung entdecken.

App-Connect

Abgerundet wird Car-Net durch die Funktion App-Connect: Sie ermöglicht die Einbindung und Nutzung zahlreicher Smartphone-Apps aus dem Google und Apple Store. Dabei können Apps sowohl mit MirrorLink™ übertragen werden als auch auf Basis der Plattformen Android Auto™ (Google) und CarPlay™ (Apple). Neben einer fahrzeuggerechten Darstellung der Inhalte und einer Bedienung der Apps am Radio- oder Radio-Navigationsgerät stehen den Kunden nun auch die Sprachbedienungen per Siri oder Google Voice zur Verfügung. App-Connect kann optional für alle Fahrzeuge mit dem Radio Composition Media oder dem Radio-Navigationssystem Discover Media bestellt werden. Weitere Informationen inklusive Systemvoraussetzungen und aktuell angebotener Fahrzeugmodelle sind unter www.volkswagen.de/car-net abrufbar.

Schon beim ersten Blick auf den neuen up! fallen zahlreiche Innovationen auf: Auch dank der Farbenvielfalt wirkt der Wolfsburger modern und sportlich. Bei grundsätzlich gleich gebliebenen Proportionen lässt ihn seine neue Front optisch breiter dastehen. Hierzu tragen in erster Linie die überarbeitete Frontschürze mit dynamisch gezeichneten Zierleisten und die stärker konturierte Motorhaube bei.

Der neue Volkswagen up!Was der up! optisch verspricht, hält er auch unter der Haube. Erstmals baut Volkswagen in den up! einen aufgeladenen Dreizylinder ein. Der Benzindirekteinspritzer (TSI) mit 1,0 Liter Hubraum leistet 66 kW (90 PS)**. Die Fahrleistungen sprechen für sich: Der up! TSI sprintet in unter 10 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Während sich das sportliche Aggregat bei den Fahrleistungen stark ins Zeug legt, hält es sich beim Spritkonsum zurück: Der TSI verbraucht im Schnitt lediglich 4,4 l/100 km – ein Beleg für die effiziente Antriebstechnik von Volkswagen. Neben dem TSI verrichten die bewährten 1,0-Liter-Dreizylinder mit Multipointeinspritzung (MPI) in den Leistungsstufen 44 kW (60 PS)*** und 55 kW (75 PS)**** ihren Dienst unter der Haube. Geschaltet wird serienmäßig mit einem manuellen Fünfganggetriebe, optional gibt es das sequenzielle Fünfgang-Schaltgetriebe ASG.

In Sachen Individualisierung ist der neue up! eine Klasse für sich. Die Palette von 13 Außenfarben – wovon sieben ganz neu sind –, zehn verschiedenen Exterieur-Dekorfolien, zehn Dashpad-Designs (Designblende auf der Instrumententafel) und sieben neuen Sitzfarben lässt sich ganz bequem je nach Ausstattungslinie über die Pakete „roof pack“, „design pack“ oder „colour pack“ zusammenstellen.

db2016au00557_largeZum Wohlfühlambiente trägt zudem das soundstarke Infotainment-Angebot bei. Der kompakte Wolfsburger hat beispielsweise zwei neue Radios im Gepäck. Beide Geräte sind DAB-kompatibel und kommen mit AUX-IN- sowie SD-Card-Anschluss daher. Während „composition“ noch mit CD-Player zu haben ist, setzt „composition phone“ ganz auf Konnektivität via Bluetooth. Optional lassen sich auch alle gängigen Smartphones mit iOS- oder Android-Betriebssystem einbinden. Über die Volkswagen App „maps + more“ verwandelt sich das Smartphone dann zum Infotainment-System mit Navigation, Freisprecheinrichtung, Bordcomputer und weiteren Funktionen.

Der neue up! geht mit den Ausstattungslinien take up!, move up! und high up! als Zwei- und Viertürer an den Start. Wer sportlich-robustes Design mag, entscheidet sich für die viertürige cross-Variante, den cross up!. Außerdem bringt Volkswagen das Sondermodell up! beats heraus.

Über alle Linien hinweg hat sich die Ausstattung verbessert, gleichzeitig sinkt der Einstiegspreis um 125 Euro auf 9.850 Euro.

 

* Kraftstoffverbrauch des neuen Volkswagen up! in l/100 km: kombiniert 4,4-4,1; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 101-95.

** Kraftstoffverbrauch des neuen Volkswagen up! in l/100 km: innerorts 5,5, außerorts 3,8, kombiniert 4,4; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 101.

*** Kraftstoffverbrauch des neuen Volkswagen up! in l/100 km: innerorts 4,9, außerorts 3,7, kombiniert 4,1; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 95.

**** Kraftstoffverbrauch des neuen Volkswagen up! in l/100 km: innerorts 4,9, außerorts 3,7, kombiniert 4,1; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 96.

Auto_Tanken_iStock_000018084212Medium_JOE CICAKUm Fahrzeuge und das Autofahren kursieren viele Gerüchte. Stimmt es, dass Automatikgetriebe mehr Sprit verbrauchen als Schaltwagen? Und soll man vor dem Ausschalten des Motors noch einmal aufs Gas treten? Was ist dran an den vier populärsten Mythen rund ums Kfz und auf welche Angewohnheiten sollten Autofahrer lieber verzichten?
1. Automatik verbraucht mehr Sprit
Heutzutage stimmt das nicht mehr. Während frühere Automatikfahrzeuge nur über vier Gänge verfügten und so nur wenig Spielraum zum Schalten ließen, besitzen moderne Automatikfahrzeuge fünf bis acht Gänge. Schaltpunkt und Gangwahl sind optimiert und ermöglichen präzise Schaltvorgänge. Teilweise lässt sich dadurch sogar Benzin einsparen.
Kleinwagen_142. Der Käfer ist das meistgebaute Auto der Welt
Dieser Mythos stimmt bedingt. Der VW Käfer ist das meistgebaute Auto der Welt, wenn man nur technisch einheitliche Modelle zählt. Er führt die Reihe vor dem Ford T an. Betrachtet man ganze Baureihen, muss sich der Golf von Volkswagen dem Toyota Corolla geschlagen geben.
3. Gas geben, bevor der Motor abgestellt wird
Um die Ventile zu schmieren und den Vergaser durchzupusten, sollen Autofahrer noch einmal aufs Gas treten, bevor der Motor abgestellt wird — dieser Mythos hält sich hartnäckig in Autofahrerkreisen. Von dieser Angewohnheit sollten Fahrzeughalter allerdings lieber Abstand nehmen. Einerseits besitzen moderne Autos keinen Vergaser mehr, also gibt es dort auch nichts zu reinigen, andererseits ist es reine Benzinverschwendung. Außerdem kann sogar der Motor Schaden nehmen, wenn sich durch das eingespritzte Benzin ein Schmierfilm bildet.
4. Neuwagen müssen eingefahren werden
Ein bekannter Mythos ist, dass ein Neuwagen erst etwa 1.000 Kilometer eingefahren werden muss, bevor der Fahrer Vollgas geben darf. Heutzutage werden Motoren im Werk bereits eine Zeit lang im Leerlauf belastet, sodass ein klassisches Einfahren des Fahrzeugs nicht mehr notwendig ist. Jedoch schadet es dem Wagen auch nicht, wenn Fahrer die ersten rund 1.000 Kilometer nicht mit zu hoher Geschwindigkeit zurücklegen. Im mittleren Drehzahlbereich mit wenig Gas gewöhnen sich Neuwagen am besten an spätere Belastungen.

RatgeberBei vielen Fahrzeughaltern wird ein Thema gedanklich ganz weit weg geschoben: der Unfall. Dabei kann er mit oder ohne Eigenverschulden schnell passieren und dann ist guter Rat teuer. Wie muss man sich nach einem Unfall verhalten? Wann ruft man die Polizei? Was genau ist eigentlich Fahrerflucht?
Diesen und anderen Fragen widmet sich der neue Unfallratgeber „Für den Ernstfall vorbereitet. Mit Checkliste und Unfallprotokoll, sowie Wissenswertes zu den Themen Erste Hilfe und Fahrerflucht“ des Verbands für bürgernahe Verkehrspolitik. Interessierte finden den Ratgeber als kostenfreien Download hier.

italian sign with plantsSommerzeit ist Reisezeit. Viele Deutsche verbringen ihren Urlaub im europäischen Ausland und fahren entweder mit dem eigenen Auto dorthin oder mieten sich vor Ort ein Fahrzeug, um die Gegend zu erkunden. Bei sämtlichen Fahrten ist jedoch Obacht geboten, da in den einzelnen Ländern oftmals andere Verkehrsregeln gelten als in Deutschland. Vor Reiseantritt sollten Autofahrer sich unbedingt über die jeweiligen Gegebenheiten in den Urlaubsländern informieren. Insbesondere bei den Tempolimits gibt es keine einheitlichen Regelungen und es drohen oftmals hohe Geldbußen bei Nichteinhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen.

In den meisten europäischen Ländern ist innerorts die Geschwindigkeit wie in Deutschland auf 50 km/h begrenzt. Ausnahmen sind Großbritannien, wo die maximale Höchstgeschwindigkeit 48 km/h (30 mp/h) beträgt, und Mazedonien. Dort variiert die maximale Geschwindigkeit innerorts zwischen 40 und 60 km/h. In Polen sind nachts von 23 bis 5 Uhr sogar 60 km/h erlaubt.

Außerorts bewegt sich die Geschwindigkeitsbegrenzung in Europa zwischen 80 und 90 km/h. Finnland und Österreich erlauben 100 km/h. Für extra ausgewiesene, vierspurige Schnellstraßen gelten Sonderregelungen; je nach Land dürfen sie mit 110 bzw. 120 km/h befahren werden. Im Schnitt darf die Tachonadel auf den meisten europäischen Autobahnen 130 km/h anzeigen. In Norwegen müssen sich die Autofahrer etwas bremsen, dort sind nur 100 km/h erlaubt; auf Schwedens Schildern stehen entweder 110 oder 120 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Polen liegt sogar über dem Durchschnitt, dort sind 140 km/h erlaubt.

Police Motorcycle Cop MirrorTemposünder werden im europäischen Ausland teilweise erheblich zur Kasse gebeten. In Italien beispielsweise werden für Geschwindigkeitsüberschreitungen nachts zwischen 22 und 7 Uhr um ein Drittel höhere Bußgelder erhoben. Auch in Skandinavien, insbesondere Norwegen, werden Verstöße streng geahndet. Dort müssen Raser mit einem Bußgeld von mindestens 465 Euro rechnen. Ebenfalls interessant zu wissen ist, dass sich die Bußgelder in manchen Ländern erheblich erhöhen, wenn sie nicht umgehend bezahlt werden. Zudem ist im Oktober 2010 das sogenannte Vollstreckungsabkommen in Kraft getreten: Seitdem können nicht bezahlte Bußgelder aus den anderen 26 EU-Ländern auch hierzulande vollstreckt werden. Dafür muss das Bußgeld inklusive Verfahrensgebühren mindestens 70 Euro betragen.

Senior man washing his carBesonders in der kalten Jahreszeit leidet das Auto unter den Umwelteinflüssen – Schnee, Eis, Kälte und besonders Salz greifen die Teile an. Um entspannt in den Frühling zu starten, empfiehlt sich neben einer gründlichen Reinigung auch ein rechtzeitiger Frühjahrscheck. Auch wenn im Moment noch kühle Temperaturen herrschen und Schnee nicht ausgeschlossen werden kann, sollten Pkw-Halter demnächst an eine Extraportion Pflege fürs Auto denken.

Wenn sich die nass-graue Jahreszeit dem Ende nähert, wird es Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, denn die regennassen Straßen sorgen nicht nur dafür, dass das Auto dreckig aussieht, vielmehr leiden auch Batterie, Gummischläuche, Reifen und Unterboden im Winter sehr.

Car washingAls Erstes steht putzen auf dem Plan. Hierfür empfiehlt sich die Nutzung einer Waschanlage mit einer vorherigen Behandlung durch einen Hochdruckstrahler, da sonst kleine Steinchen Lackschäden anrichten können. Eine Unterboden- und Motorwäsche hilft ebenso, den Winter aus dem Fahrzeug zu vertreiben. Abschließend sorgt eine Politur für die notwendige Lackpflege und einen tollen Glanz. Bei der Pflege die Felgen nicht vergessen, denn auf ihnen lagert sich aggressiver Bremsstaub ab. Auch die Gummiteile, beispielsweise an den Fensterscheiben, sollten gereinigt und mit einer speziellen Gummipflege vor dem Reißen bewahrt werden.

Für die Innenraumpflege alles Unnötige aus Kofferraum und Handschuhfach entfernen und so unnützen Ballast aussortieren. Dann mit den Fußmatten beginnen und das Auto aussaugen. Mit speziellen Cockpitsprays lassen sich Armaturen schnell und effektiv reinigen. Für den richtigen Durchblick alle Fensterscheiben auch von innen putzen. Zu guter Letzt die Klimaanlage überprüfen und eventuell den Filter austauschen lassen, um die Verbreitung von Bakterien zu verhindern.

Alles andere kann man getrost den Fachkräften im Autohaus des Vertrauens überlassen. Zu einem günstigen Preis gibt es einen umfassenden Check mit zahlreichen Prüfpunkten, bei denen Mechaniker auf die verschiedenen Funktionen achten und etwaige Geräusche analysieren.

Mit diesem „Wohlfühlprogramm“ sieht das Auto nicht nur schick aus, sondern ist auch für alle Ausflüge in den Frühling gewappnet.

 

Er ist der bekannteste Sportwagen der Porsche AG und gilt als Inbegriff des Automobilherstellers – der Porsche 911, kurz auch „Neunelfer“, oder nur „Elfer“ genannt. Jetzt bekam das Erfolgsmodell ein Facelift, das sich sehen lassen kann. Die größte Veränderung ist wohl, dass der Carrera und der Carrera S künftig mit einem Turbomotor ausgestattet sind. Aber auch das Design kann mit einigen Neuerungen punkten.

P15_1216_a5_rgbDer 911 wurde als reiner Sportwagen konzipiert, anfangs mit 96 kW (130 PS). Schon 1966 kam das erste S-Modell mit einem höher verdichteten Motor auf die Straße. Das 911 S 2.0 Coupé trieb die Leistung des 6-Zylinder-Boxermotors auf 118 kW (160 PS). Die völlig neu entwickelten 6-Zylinder-Biturbo-Motoren der Porsche 911 Carrera und Targa 4 Modelle mit 3,0 Liter Hubraum greifen dieses Prinzip auf: Hoher Druck und hohe Drehzahl bei guter Dosierbarkeit der Leistung und erstaunlich geringem Verbrauch. Das liegt sicherlich auch daran, dass der Hubraum der 911 Modelle deutlich reduziert wurde. Dennoch steigt die Leistung der Motoren signifikant. Verantwortlich dafür sind die vollkommen neu entwickelten Turbolader. Er verfügt über zwei Lader mit Luftkühlung, je einen pro Zylinderbank. Dabei kommen zwei besonders kompakte Abgasturbolader zum Einsatz, die optimal an Hubraum und Leistung des Motors angepasst sind.

Die größten Veränderungen beim neuen Porsche 911 lauern also ganz klar unter der Motorhaube. In Zahlen heißt das: plus 15 kW (20 PS) bei der Leistung und plus 60 Nm beim Drehmoment sowie Drehzahlen bis 7.500 U/min und ein deutliches Minus von bis zu 13 Prozent beim Verbrauch. P15_1211_a5_rgbDer Motor der 911 Carrera Modelle und des 911 Targa 4 entwickelt 272 kW (370 PS). Das maximale Drehmoment von 450 Nm liegt bereits bei 1.700 U/min an. Mit Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) bedeutet das für den 911 Carrera eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 4,4 s, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 293 km/h. Der Motor der S-Modelle mit größeren Turboladern und eigenständiger Abgasanlage sorgt für noch beeindruckenderen Vortrieb. Die Motorleistung: 309 kW (420 PS) und ein maximales Drehmoment von 500 Nm. Mit Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und Launch Control sprintet der 911 Carrera S in nur 3,9 s auf 100 km/h und der Vortrieb endet erst bei 306 km/h.

Wer effiziente Leistung bringen will, darf keinen überflüssigen Ballast mit sich tragen. Leichtbau ist deshalb ein weiteres zentrales Prinzip des Porsche 911. Daher verwendet der Sportwagenhersteller beim Rohbau sehr dünnwandige Stähle mit sehr hohen Steifigkeitswerten. Hinzu kommt der großflächige Einsatz von Aluminium und Magnesium, beispielsweise für Dach, Bodengruppe, Vorderwagen, Türen, Hinterwagen, Kotflügel, Motorraum- und Kofferraumdeckel. Die hohe Materialeffizienz senkt das Gesamtgewicht – und damit den Verbrauch. Sie macht den neuen Porsche 911 zum leichtesten Sportwagen im Segment.

P16_0057_a5_rgbDer neue Porsche 911 besticht auch mit Innovationen im Design. Dazu zählt etwa das Lichtdesign mit charakteristischem 4-Punkt-LED-Tagfahrlicht, das nun auch in die Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer integriert ist. Auch die Front hat eine neue Form und damit ein noch sportlicheres Erscheinungsbild. Die Lufteinlässe sind größer, das Design ist prägnanter. In den seitlichen Lufteinlässen steuern die aktiven Kühlluftklappen je nach Bedarf die Aerodynamik und die Kühlung. Das Heck umschließt den Kern des 911: den Motor. Neu ist auch das Design der Einzelendrohre aus Edelstahl. Bei den S-Modellen sind sie zweiflutig ausgeführt. Angelehnt an den 911 GT3: die mittig angeordneten Endrohre der optionalen Sportabgasanlage. Mit dem innovativen vollautomatischen Dachsystem der 7. Generation kann sich auch der Targa sehen lassen. Der Bügel mit dem „targa“ Schriftzug unter den seitlichen Kiemen und die elegant gerundete Heckscheibe geben den neuen 911 Targa 4 Modellen das gewisse Etwas. Geschlossen zeigt er das Profil des Elfers, mit dem Komfort eines Coupés.

P15_1224_a5_rgbNicht nur von außen sorgt der neue Porsche 911 für Eindruck – auch innen hat er einiges zu bieten. So verfügt der Elfer über erstaunlich viel Bein- und Kopffreiheit. Zudem sind die Sportsitze äußerst komfortabel – insbesondere die Rücksitze. Die dahinterliegende Ablagefläche bietet zusätzlichen Stauraum. Dank umklappbarer Lehnen verfügen die 911 Carrera Modelle im Fond mit 260 Litern und die 911 Carrera Cabriolet beziehungsweise 911 Targa Modelle mit 160 Litern über reichlich Platz für Gepäck. Erstmals in Serie in den 911 Carrera und 911 Targa Modellen: das Porsche Communication Management (PCM) inklusive Online-Navigationsmodul mit Echtzeit-­Verkehrsinformation, Sprachbedienung und Handyvorbereitung sowie das Connect Plus-Modul.