Das Großprojekt der Schmidt + Koch Gruppe, das Mitte 2015 begann, ist nun vollendet: In den vergangenen 1,5 Jahren ließ der Autohändler das Vorgängergebäude neben dem bekannten ADAC-Hochhaus abreißen und Stück für Stück ein hochmodernes zweistöckiges Haus errichten. Inzwischen sind alle Arbeiten rund um den 500 m² großen Schauraum, die Werkstatt mit 700 m² und zehn Hebebühnen sowie das Ersatzteillager mit einer Größe von circa 400 m² fertiggestellt.

IMG_2292_Retusche komplett_RGBDank der großzügigen neuen Platzverhältnisse erweitert sich der Ausstellungsbereich erheblich. Vor allem die sogenannten Freizeitmobile rund um die Modelle California und Beach erhalten mehr Platz, auch Sonderfahrzeuge wie Pritschen-, Kipper- und Kastenwagenstehen in größerer Anzahl zur Besichtigung bereit. Während vorher circa 60 Gebraucht- und Neufahrzeuge vorrätig waren, sind es bald sogar 100 Gebraucht- und Neuwagen. Interessenten der Gebrauchtwagenmarke TradePort von Volkswagen Nutzfahrzeuge finden ab sofort ebenfalls eine deutlich höhere Auswahl. Vier Verkäufer sowie Verkaufsleiter Thore Rolf Krack stehen kompetent und effizient für alle Fragen zur Verfügung. Krack dazu: „Wir freuen uns, unsere Kunden in den neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Individuelle Betreuung ist bei uns erste Priorität, denn hier steht der Kunde im Mittelpunkt.“

Auch im Servicebereich ist das Team mit einem Werkstattmeister und neun Kfz-Mechatronikern sowie einem Serviceleiter, zwei Serviceberatern und zwei Teiledienst-Mitarbeitern schon komplett. Alle begegnen sämtlichen Kundenanliegen mit fachlicher Kompetenz und individuellen Lösungen. Stefan Indorf, seit April 2015 Serviceleiter des Nutzfahrzeug Zentrums Bremen, weiß, warum das so wichtig ist: „Kaum ein anderer Bereich der Automobilbranche verlangt so viel Flexibilität und fachliches Know-how von seinen Mitarbeitern.“ Diese sind mit Handwerksfahrzeugen genauso vertraut wie mit Campingmobilen und Fahrzeugen mit speziellen Aufbauten. Für Stefan Indorf steht Kundenservice an erster Stelle und das auch über die Öffnungszeiten hinaus. So ist dem gelernten Kfz-Mechaniker kein Kundenanliegen fremd. „Vom Handwerker, der seine Doppelkabine nach eigenen Vorstellungen gestaltet haben möchte, bis zum California-Besitzer mit innovativen Umbauwünschen haben wir schon alles ermöglicht“, resümiert er. Dank dieser Erfahrungswerte ist die Umsetzung der Kundenwünsche kein Problem. Als einziger Erdgas-, Flüssiggas- sowie Volkswagen California- und Caravan-Stützpunkthändler in Bremen und Umgebung will sich der Standort noch weiter etablieren. Wichtig: Mit erweitertem Servicekonzept kann das Team um Geschäftsleiter Jürgen Ostenkötter zukünftig noch flexibler und kundenfreundlicher werden. Dazu werden sicherlich auch die neuen Öffnungszeiten im Jahr 2017 beitragen: Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr, samstags sind die Servicemitarbeiter von 9 bis 14 Uhr im Haus und das Verkaufsteam steht den Kunden bis 16 Uhr zur Verfügung. An Schautagen sind die Türen sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Große Eröffnung der neuen Räume ist am 10. März 2017 ab 14 Uhr sowie am 11. März. Neben der aktuellen Modellpalette von Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert das Team zahlreiche Spezialisten für Auf- sowie Innenausbauten sowie verschiedene Themenwelten zu Freizeit + Camping, TradePort und Transport. Stargast auf der zweitägigen Veranstaltung ist natürlich das aktuelle Zugpferd aus dem Hause Volkswagen Nutzfahrzeuge – Der neue Crafter.

Gleich zwei Volkswagen Nutzfahrzeuge feiern am 26. Juni Premiere: der Volkswagen Caddy und der Volkswagen T6. Wir zeigen schon heute, was die beiden Neuen zu bieten haben.

Egal, von welcher Seite man ihn betrachtet: Der neue Volkswagen Caddy überzeugt. Alle Life und Commerce Varianten kommen mit optisch angepasster Front- und Heckpartie sowie weiterentwickeltem Innenraum daher. Hier sorgen ein optimiertes Cockpit, ergonomische Sitze sowie ein breites Angebot an neuen Radio- und Infotainmentsystemen für angenehmen Komfort. Moderne Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme wie Multikollisionsbremse, automatische Distanzregelung, Fernlichtregulierung, Rückfahrkamera und Müdigkeitserkennung sorgen für besonders sicheres und komfortables Fahren. Die sparsame Motorengeneration überzeugt durch geringe Abgaswerte. Die Turbodieselmotoren mit Common-Rail-Direkteinspritzung werden in verschiedenen Leistungsstufen angeboten und sind serienmäßig mit BlueMotion erhältlich. Der neue Caddy ist wie sein Vorgänger in verschiedenen Modellvarianten erhältlich, von denen jede eigene Vorteile vorweist. So bietet beispielsweise der Caddy Kombi Platz für bis zu sieben Sitze, von denen die im Fahrgastraum im Handumdrehen klapp- und herausnehmbar sind. Die Modellvariante Kastenwagen BlueMotion 2.0 TDI, ausgestattet mit der 75-kW-Motor-Variante, verbraucht durchschnittlich ab 3,8 l/100 km bei einem CO2-Ausstoß von 99 g/km. Damit ist er der sparsamste Kastenwagen seiner Klasse.

Rundumerneuerung auch bei den Modellen des Volkswagen T6. Der Laderaum des neuen Volkswagen T6 steht kompromisslos für Funktionalität und Vielseitigkeit. Dank klapp- und herausnehmbarer Sitze ist der Innenraum aller Modelle sehr variabel nutzbar. In der Großraumlimousine Multivan finden so bis zu sieben Personen Platz. Ein Lade- und Gepäckraumvolumen von 5.800 l bietet hier auch bei voller Fahrgastbesetzung ausreichend Verstaumöglichkeiten. Dank zwei optionaler Radstände, drei Dachhöhen und neun variabel nutzbaren Sitzplätzen ist die Modellvariante Transporter Kombi einfach für jeden Einsatz bereit. Neue Infotainmentsysteme und eine optionale Frontscheibenheizung sorgen bei allen T6-Modellen für eine angenehme Fahratmosphäre. Die neueste Motorengeneration bietet mit jedem Aggregat einen besonders niedrigen Kraftstoffverbrauch und das, ohne am Fahrspaß zu sparen. So sind die TDI-Motoren der Abgasnorm Euro 6 sowie auch die bewährten Euro-5-Motoren alle serienmäßig mit BlueMotion Techonology ausgestattet.

Die Erfolgsgeschichte begann 1947 mit nur wenigen Strichen:Der niederländische Volkswagen Importeur Ben Pon zeichnete am 23. April 1947 einen kompakten Bus in sein Notizbuch. Er hatte die simple Silhouette eines stark verkürzten Linienbusses über den Radstand des Käfers gesetzt und in das Heck ein „M“ für Motor gezeichnet. Diese Skizze war der Startschuss für ein Fahrzeug, das der Ende der 1940er-Jahre aufblühende Markt brauchte: ein einfacher, robuster und flexibler Transporter, der preiswert zu fertigen war.

Der rundliche Prototyp, der 1949 im Wolfsburger Werk Premiere feierte, bekam prompt seinen Spitznamen weg: Bulli. Die Serienproduktion startete am 8. März 1950 – die erste Generation mit ca. 1,8 Millionen Exemplaren wurde bis zum Jahr 1967 gebaut. Dabei gab es zahlreiche verschiedene Modelle, vom Bus über den Kastenwagen bis hin zur Pritsche. Aufgrund des zunehmenden Erfolgs musste die Transporterproduktion bereits Mitte der 1950er-Jahre ausgelagert werden: Am 8. März 1956 lief im neu erbauten Volkswagen Werk in Hannover der erste Bulli vom Band.

1967 kam die zweite Generation des Transporters auf den Markt, der T2. Die größte Veränderung sah man an der Frontscheibe – stark gerundet und ungeteilt kam durch sie deutlich mehr Licht in den Innenraum und verbesserte die Sicht für den Fahrer. 2.277.307 Fahrzeuge dieses Typs erblickten das Licht der Straße, bevor er 1979 vom T3 abgelöst wurde. Neben vielen technischen Neuerungen an Fahrwerk und Motor hatte die dritte Generation  auch eine neue Karosserie zu bieten. Trotzdem lief der Verkauf nicht so überzeugend wie bei seinen Vorgängern. Erst mit neuen, leistungsstärkeren Motoren schaffte er es, die Herzen der Fahrer zu gewinnen. 1983 setzte Volkswagen mit dem Verkaufsstart des T3 Caravelle, eines komfortablen Personenwagens im Transporterformat, einen weiteren Meilenstein – ein modernes Großraumfahrzeug war entstanden. 1990 ging es in Form des T4 in die vierte Runde. Als erster Transporter war er mit Frontmotor und Frontantrieb ausgestattet und legte auch optisch eins drauf – das typische Bulli-Aussehen wich einem modernen Design.

Seit März 2003 steht nun die fünfte Generation des Transporters in den Verkaufsräumen. Die Besonderheit: T5 Multivan und T5 Transporter sind nunmehr eigenständige Fahrzeuge. Als praktischer Transporter bietet der T5 jede Menge Stauraum und zahlreiche Varianten: unterschiedliche Dachhöhen, Karosserieformen und Motorisierungen sind nach Belieben wählbar. Als familienfreundliches Fahrzeug hingegen kommt der Multivan daher. Zahlreiche weitere Modelle und Individualisierungsmöglichkeiten machen den T5 somit zu einem Fahrzeug, das für jedermann der perfekte Begleiter im Straßenverkehr ist.

Wenn so ein VW Bus erst einmal ins Rollen gerät, ist er nur schwer zu stoppen.