db2013al12817_large-jpgEin Leben ohne Smartphone und/oder Tablet ist für immer mehr Menschen kaum vorstellbar. Dabei geht es nicht nur um die ständige Erreichbarkeit, sondern auch um die zahllosen Informationen, die das Internet bietet. Volkswagen hat sich vorgenommen, seinen Kunden solche Informationen auch während Autofahrten zur Verfügung zu stellen. Car-Net ermöglicht die mobile Anbindung des Fahrzeugs an das Internet – entweder über Smartphone oder über eine separate SIM-Karte. Car-Net gliedert sich dabei in drei Teilbereiche.

E-Remote

e-Remote gewährt einen bequemen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen von Elektrofahrzeugen. Ganz praktisch vom Computer oder dank der e-Remote-App auch komfortabel vom Smartphone aus. Unterstützte Funktionen sind beispielsweise das Batterie-Management, Klimatisierung, Türen & Licht oder auch die Programmierung von Abfahrtszeiten.

Guide & Inform

db2014au01478_largeDer Dienst Guide & Inform umfasst alle Car-Net-Funktionen zur Unterstützung des Fahrers. So meldet das System in Echtzeit aktuelle Stauwarnungen, gibt die Zahl freier Parkplätze in umliegenden Parkhäusern bekannt oder weist die Tankstellen mit den günstigsten Spritpreisen aus. Nutzer können Navigationsziele von der Firma, von zu Hause oder von unterwegs an das Fahrzeug senden, mit der integrierten Sonderzielsuche lassen sich Restaurants, Museen oder Kinos in fremder Umgebung entdecken.

App-Connect

Abgerundet wird Car-Net durch die Funktion App-Connect: Sie ermöglicht die Einbindung und Nutzung zahlreicher Smartphone-Apps aus dem Google und Apple Store. Dabei können Apps sowohl mit MirrorLink™ übertragen werden als auch auf Basis der Plattformen Android Auto™ (Google) und CarPlay™ (Apple). Neben einer fahrzeuggerechten Darstellung der Inhalte und einer Bedienung der Apps am Radio- oder Radio-Navigationsgerät stehen den Kunden nun auch die Sprachbedienungen per Siri oder Google Voice zur Verfügung. App-Connect kann optional für alle Fahrzeuge mit dem Radio Composition Media oder dem Radio-Navigationssystem Discover Media bestellt werden. Weitere Informationen inklusive Systemvoraussetzungen und aktuell angebotener Fahrzeugmodelle sind unter www.volkswagen.de/car-net abrufbar.

Von der Schulbank direkt in die Berufspraxis: Heute, am 03. August, starten 39 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung bei Schmidt + Koch. In den kommenden drei Jahren bildet Schmidt + Koch sie als Kfz-Mechatroniker/-in, Fahrzeuglackierer/-in, Automobilkaufmänner/-frauen, Fachkräfte für Lagerlogistik oder Einzelhandelskaufmänner/-frauen aus.

Auf dem Lehrplan stehen für die jungen Menschen also zukünftig Themen rund ums Auto. Von Motorisierungen und  Ausstattungsvarianten bis hin zu  Kundengesprächen: Schmidt + Koch weiß um die Talente seiner Nachwuchskräfte und setzt auf eine breit gefächerte Ausbildung. Dabei ist dem Unternehmen besonders eine praxisnahe Ausbildung wichtig. Die wird im dualen Ausbildungssystem realisiert, das sich aus praktischen Phasen im Betrieb und theoretischen Modulen in der Berufsschule zusammensetzt. Um schon früh wertvolle Erfahrungen zu sammeln, werden die Azubis von Beginn an eigene Projekte bearbeiten. Damit lernen die jungen Frauen und Männer die vielseitige Arbeit im Automobilgewerbe von der Pike auf.

Schmidt + Koch  wünscht allen neuen Lehrlingen einen guten Ausbildungsstart und sagt: „Volle Fahrt voraus!“.

Ab dem 01.01.2015 müssen sich Autofahrer auf einige Veränderungen einstellen. Wir haben die wichtigsten Neuerungen hier zusammengestellt.

Section Control

Im Frühjahr 2015 wird auf der B6 in Niedersachsen erstmals der Strecken-Radar Section Control einer Prüfung unterzogen. Dabei wird am Anfang und am Ende der Strecke das Kennzeichen erfasst und somit die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt. Der Sinn dahinter: Vor dem Blitzer wird auf die Bremse getreten, danach wird weiter gerast. Genau das soll der Section Control verhindern.

Kennzeichenmitnahme

Wer nach dem 01.01.2015 umzieht, der kann sein aktuelles Kennzeichen am neuen Wohnort weiterführen. Jeder Wohnortwechsel muss wie bisher dem Einwohnermeldeamt mitgeteilt werden.

Fahrzeugabmeldung, Kennzeichen und Plaketten mit QR-Code

Ab dem 01.01.2015 können sich Fahrzeughalter den Gang zur Behörde sparen, wenn sie ihren Wagen abmelden wollen. Künftig ist dieses nämlich auch online möglich, und zwar über das Internetportal des Kraftfahrtbundesamtes (KBA). Ab 2017 soll es auch möglich sein, seinen Wagen online anzumelden.

Kurzzeitkennzeichen

Ab 2015 werden Kurzkennzeichen für die Dauer von fünf Tagen lediglich für identifizierte Fahrzeuge mit gültiger Hauptuntersuchung ausgehändigt. Weiterhin muss das Fahrzeug in den Fahrzeugschein eingetragen sein und die Zulassungsbescheinigung muss bei der Fahrt immer mitgeführt werden. Einzige Ausnahme: Der Wagen wird direkt zu einer Prüfstelle im Zulassungsbezirk, die das Kennzeichen ausgestellt hat, oder in einem angrenzenden Bezirk gefahren.

Verbandskästen

Lediglich Verbandskästen mit der DIN-Norm 13164 dürfen vom 01.01.2015 an verkauft werden. Die alten Modelle müssen jedoch nicht ausgetauscht werden, sofern das Ablaufdatum noch nicht überschritten ist.

Haltern von älteren Pkw mögen einige der Assistenzsysteme, die inzwischen in immer mehr neue Modelle eingebaut werden, übertrieben oder gar unnötig erscheinen. Doch es steht fest: Die Forschung und Entwicklung in der Automobilindustrie hat das vollautomatische Fahrzeug zum Ziel. Neben Komfortsystemen wie Einparkhilfen, Regen- oder Lichtsensoren geht es dabei um Sicherheitsfunktionen, die Kollisionen, Unfälle und damit Verletzungen verringern können. Um einige Beispiele der Letzteren soll es im Folgenden gehen.

Front AssistZu den bekannteren Assistenzsystemen im Sicherheitsbereich zählt der Notbremsassistent (auch Front Assist). Er registriert über Radar rechtzeitig eine drohende Kollision (mit fahrendem oder stehendem Hindernis) und löst innerhalb von Sekundenbruchteilen eine Teilbremsung aus. Reagiert der Fahrer nicht, wird das Fahrzeug vollautomatisch abgebremst.

Side AssistDer Spurassistent (auch Side Assist) hat mithilfe von kleinen Kameras den toten Winkel im Blick. Das System warnt den Fahrer nur in relevanten Situationen und meist ab 50-60 km/h: So erfolgt keine Warnung für stehende Objekte oder entgegenkommende Fahrzeuge. Ebenso werden Fahrzeuge, die mehr als eine Fahrspur entfernt sind, ignoriert.

Lenkkorrekturen mit Lane AssistEine andere Funktion hat ein Spurhalteassistent (auch Lane Assist). Ab einer Geschwindigkeit von 60-70 km/h erfasst eine Kamera die Fahrbahnmarkierungen. Je nach Modell nimmt das System einen korrigierenden Lenkeingriff vor oder warnt den Fahrer durch ein Vibrieren oder einen Warnton vor einem Fahrbahnwechsel. Voraussetzung ist, dass die Blinker nicht aktiv sind und somit nichts auf einen gewollten Spurwechsel hindeutet.

Besonders pfiffig ist die Müdigkeitserkennung: Ab einer Geschwindigkeit von 60-70 km/h wertet das System kontinuierlich das Fahrverhalten aus, zum Beispiel beim Lenken, und zieht Schlüsse auf die Fahrtüchtigkeit des Fahrers. Hat das System eine Müdigkeit erkannt, empfiehlt es dem Fahrer durch optische und akustische Signale eine Pause.

Anhand dieser Beispiele zeigt sich: Das Fahren mithilfe von Assistenzsystemen macht Sinn und hilft, Unfälle zu verhindern. Bis zum vollautomatischen Pkw dauert es nicht mehr lange, man darf gespannt sein!

In den 1980ern wünschten sich viele Fans von Knight Rider ein Auto wie K.I.T.T. Dass die  heutigen Autos gar nicht mehr so weit davon entfernt sind, ihren Fahrer in brenzligen Situationen an der nächsten Ecke abzuholen, konnte man damals noch nicht ahnen. Zwar gibt es in dem Sinne noch keine sprechenden Autos, jedoch unterstützen heutzutage zahlreiche Assistenzsysteme den Fahrer und sorgen für mehr Komfort und Sicherheit. Und die Hersteller sind dabei, immer neue, raffiniertere Techniken zu entwickeln.

Audi beispielsweise plant, seine Fahrzeuge mit einer innovativen Technik auszustatten, die es ermöglicht, dass sie selbsttätig in Parkhäusern und Tiefgaragen ein- und wieder ausparken. Der Fahrer muss das Fahrzeug einfach nur an der Einfahrt abgeben und später wieder in Empfang nehmen – alles andere erledigt das Fahrzeug von alleine. Dafür muss allerdings auch das Parkhaus entsprechend ausgerüstet werden: Ein Zentralrechner lotst das Fahrzeug per WLAN zum nächsten freien Parkplatz und überwacht seine Bewegungen per Radar, das Auto checkt dabei sein Umfeld permanent mit zwölf Ultraschall-Sensoren und vier Videokameras.

Seien wir also gespannt, welche Innovationen uns die Automobilindustrie in Zukunft noch präsentieren wird.